Marketing Coaching

Wer erfolgreich aufsteigt, hat oft mehrere Förderer, Coaches oder auch Mentoren genannt. Dabei unterscheidet sich unser Mentorenprogramm deutlich vom einfachen Marketing Coaching: Es ist wie eine Patenschaft zwischen dem Mentee, der jungen Kraft, die gefördert werden soll und dem Mentor, dem bereits erfahrenen Manager. Eine solche Arbeitsbeziehung funktioniert nur dann, wenn beide Beteiligten einander vertrauen.

Der Mentee muss für neue Denk- und Arbeitsweisen offen sein und Kritik vertragen können. Schließlich kann der Mentor nicht nur loben, wenn sein Mentee vorankommen will. Hier verraten wir, wie ein gutes Mentorenprogramm aussehen sollte, welche Aufgaben Mentor und Mentee haben und wie sich ein guter Mentor finden lässt.

Marketing Coaching

95% aller überdurchschnittlich erfolgreichen Menschen, haben Ihr Wissen durch einen Mentor mit weitaus mehr Erfahrung erlangen können.


Das Ziel im Marketing Coaching für den Mentee


Homer (nicht der von den Simpsons)  beschreibt das vielleicht erste Mentorenprogramm überhaupt: In der griechischen Mythologie gab Odysseus seinem Sohn Telemach einen Erzieher zur Seite, den Mentor. Dieser führte ihn in die bei Hofe gebräuchlichen Sitten ein und beriet ihn bei der Regierung, während Vater Odysseus erst im Trojanischen Krieg kämpfte und anschließend noch jahrelang unterwegs war.

Ein modernes Mentorenprogramm macht sich diese Idee Homers zu eigen und nutzt sie zur Entwicklung junger Nachwuchskräfte. Der Mentor hat dabei mehrere Aufgaben:

- Er dient als Vorbild: Der Mentor lässt sich gerne über die Schulter schauen und nimmt seinen Mentee zu Meetings und Verhandlungen mit, zeigt ihm, wie er seine geschäftliche Korrespondenz abhandelt und Projekte managt. Er erklärt die Gründe seines Handelns und vermittelt auf diese Weise seinen Führungsstil.
- Er ist Ratgeber: Er berät den Mentee, kommentiert dessen Leistungen im Job und gibt konstruktive Rückmeldungen über dessen Handeln.

- Er kritisiert: Jeder Mentee macht Fehler - und lässt sich vom Mentor kritisieren. Schließlich verfügt dieser über eine größere Erfahrung und kann helfen, dass der Mentee nicht die Bodenhaftung verliert. Das ist einer der schwersten Aufgaben im Mentorenprogramm, aber eine der wichtigsten.

- Er fördert seinen Mentee: Der Mentor öffnet seinem Mentee viele Türen und verhilft ihm zu neuen Kontakten. Gleichzeitig ist er für seinen Mentee eine wichtige Referenz.

Ist das Marketing Coaching in einem Unternehmen angesiedelt, ist der Mentor zunächst dem Arbeitgeber verpflichtet. Er verhilft seinem Mentee zu einer internen Karriere. Die Beziehung zwischen Mentor und Mentee in unserem Marketing Coaching ähnelt dem Verhältnis eines Meisters zu seinem Schüler. Damit ein Mentorenprogramm erfolgreich verlaufen kann, müssen einige Punkte gründlich bedacht werden.


Das Ziel im Marketing Coaching für die eigene Karriere


Soll das Marketing Coaching zu einer erfolgreichen Karriere verhelfen, muss sich der Mentee über seine Ziele im klaren sein:

- Was will der Mentee für sich mit der Teilnahme am Mentorenprogramm erreichen? Will der Mentee Rat bei wichtigen Entscheidungen oder möchte von seinem Mentor über eine längere Zeit begleitet werden?

- Wie viel Zeit steht dem Mentee für das Mentorenprogramm zur Verfügung? Soll das Mentorenprogramm längerfristig laufen, sollten sich die Teilnehmer spätestens alle vier bis sechs Wochen zu einem Austausch treffen.

- Wer soll Mentor werden? Bei der Suche nach dem geeigneten Mentor spielt das Ziel eine wesentliche Rolle: Braucht der Mentee eher fachliche Unterstützung oder möchte er sich auf künftige Führungsaufgaben vorbereiten?

- Was trägt der Mentee selbst zum Mentorenprogramm bei? Damit eine Beziehung im Gleichgewicht bleibt, sollte auch das Mentorenprogramm Nehmen und Geben beinhalten. Auch ein Mentor möchte etwas für seinen Einsatz zurückerhalten: Das kann ehrliche Wertschätzung ebenso sein, wie der Reputationsgewinn, den er durch seine erfolgreiche Unterstützung erfährt.

- Jeder setzt seine Schwerpunkte an anderen Stellen: Ordnet und gewichtet der Mentor im Mentorenprogramm einige Dinge anders als sein Mentee, sollte dieser das Feedback des erfahrenen Mentors zunächst akzeptieren. Schlussendlich kann er davon mehr profitieren, als wenn er widerspricht.


Den passenden Mentor für das Marketing Coaching finden


Der Mentee verfügt als Young Professionell ebenfalls über fachlich fundiertes Wissen. Deswegen muss er nicht zum Bittsteller werden, sondern kann auf seine Fähigkeiten und Stärken bauen.

Wer bereit ist, seinen eigenen Standpunkt in einer Diskussion zu verteidigen, gewinnt an Kontur und bleibt authentisch. Wer sich für die Teilnahme an einem Mentorenprogramm bewirbt, sollte wie bei jeder anderen Bewerbung sein klares Profil herausheben, damit sich der passende Mentor finden lässt. Der Mentor sollte:

- In den Bereichen, die für den Mentee wichtig sind, über die entsprechenden Kenntnisse und Erfahrungen verfügen.
- dem Mentee sympathisch sein - und vor allen Dingen vertrauenserweckend.
- für den Mentee gut erreichbar sein und vielseitig im Unternehmen oder der Branche vernetzt sein.


Idealerweise hat der Mentor bereits Erfahrungen im Mentorenprogramm sammeln können. Ein Mentor lässt sich übrigens im Unternehmen ebenso finden, wie privat. Wer einen passenden Mentor sucht, sollte nach entsprechenden Empfehlungen fragen oder seinen künftigen Förderer selbst ansprechen.



Weitere Tipps für erfolgreiche Mentoren und Mentees

Beginnt das Mentorenprogramm, sollten sich beide Beteiligte auf feste Termine für ihre Treffen einigen. Vielleicht essen sie jeden ersten Freitag im Monat gemeinsam Mittag oder verabreden sich anderweitig verbindlich. Je regelmäßiger die Treffen im Mentorenprogramm stattfinden, desto mehr Vertrauen entwickeln Mentor und Mentee füreinander. Ebenso sollte die Häufigkeit von E-Mails verabredet werden:

Werden zu oft Ratschläge erteilt oder zu oft Fragen gestellt, wirkt das auf den anderen Teilnehmer am Mentorenprogramm schnell wie Spam. Von Anfang an sollte klar kommuniziert werden, wie viel Zeit beide für das Mentorenprogramm aufwenden wollen. Für den erfolgreichen Verlauf sollte sich jeder allerdings an die einmal getroffenen Vereinbarungen halten - oder diese in beidseitigem Einverständnis ändern.


Wie harmonieren die Teilnehmer am Marketing Coaching?

Soll das Mentorenprogramm sowohl für den Mentee, aber auch für den Mentor profitabel sein, sollten die Arbeitsweisen und Persönlichkeiten miteinander harmonieren. So wird ein akribischer Controller selten mit einem kreativen Chaot glücklich, auch ein branchenferner Mentor kann für die Karriere seines Mentees nicht viel unternehmen. Wichtig ist hierbei die Selbstkenntnis über den eigenen Stil bei der Arbeit und beim Lernen.


Vertrauen ist wichtig im Marketing Coaching

Ohne Vertrauen kann das Mentorenprogramm nicht funktionieren. Damit sich das Vertrauen im Lauf der Zeit entwickeln kann, muss kommuniziert werden, wie vertraulich Informationen behandelt werden und was auf keinen Fall nach außen getragen werden darf. Ebenfalls sollte geklärt sein, ob der Mentor seinen Schützling empfehlen soll und wie viel Außenstehende vom Mentorenprogramm erfahren sollen.


Ehrlichkeit und Wertschätzung

Ein Marketing Coaching ist ohne Offenheit zwischen Mentor und Mentee nicht denkbar. Ist der Mentee nicht offen für ehrliche Rückmeldungen, kann er nur wenig aus den Situationen lernen. Für den Mentor gilt dabei: Er ist zwar seinem Mentee ein Stück weit voraus und kann vieles aus seiner Erfahrung beurteilen, sollte es jedoch vermeiden, gönnerhaft von oben herab zu sehen.


Respektvoller und ehrlicher Umgang miteinander

Jeder Mensch braucht Anerkennung und Lob, der Mentor ebenso wie der Mentee. Auch die Beziehung zwischen den beiden Teilnehmern des Mentorenprogramms muss gepflegt werden, Dankbarkeit und Wertschätzung sind dabei sehr hilfreich. Schließlich haben ja beide etwas davon. Auch nach Beendigung des Mentorenprogramms sollten beide miteinander in Kontakt bleiben, vielleicht können später die gewonnenen Einsichten und das Vertrauen untereinander auch im umgekehrten Fall hilfreich sein.


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